Flächensuche

Werden Personen in unwegsamem und unübersichtlichem Gelände vermisst, so ist das eine Aufgabe für den Flächensuchhund. Ein solcher Hund muss schnell und ausdauernd sein und mit hoher Nase im Wind arbeiten können. Voraussetzung dafür sind eine sehr gute körperliche Konstitution und das Vermögen, selbstständig - außer Sicht des Hundeführers - zu arbeiten.

Hat der Hund einen Vermissten gefunden, bleibt er bei ihm und zeigt es durch ausdauerndes Bellen an. Bei der gefundenen Person verhält sich der Hund passiv. Er bedrängt sie nicht und bleibt auch in gebührendem Abstand, wenn z. B.  ein verwirrter Mensch weiterläuft oder sich dem Hund gegenüber sogar agressiv verhält.

Rettungshundeteams können die Suchzeit nach Vermissten entscheidend verkürzen, da sie vorrangig schwer zugängliche Gebiete absuchen und auch nachts arbeiten können.